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Karte / Orte Libyen

 Akakus Apollonia Ghadames Leptis Magna Sabratha Tripolis

Akakus 
Die Felsmalereien und die Felsgravuren im Akakus-Gebirge (Akakus-Nationalpark) sind einer der Höhepunkte einer Libyen-Reise. Wohl kein Libyen-Reisender wird darauf verzichten, viele kommen nur deshalb. Die berühmten grünen Führer der Firma Michelin verwenden für solche Reiseziele gerne die Bezeichnung „vaut le voyage“ = ist die (ganze) Reise wert. Zu sehen sind die roten Bergformationen des Akakus Gebirges und man wandelt auf den Spuren des bekannten Wüstenforschers und -entdeckers Heinrich Barth. Es geht tief hinein in das Territorium der Tuaregs, nach Emaha-In Amelal (Tadrart und Tashwint).
 

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Apollonia 
Apollonia wurde im 7. Jahrhundert als Versorgungshafen für Cyrene gegründet wurde, gewann jedoch im Laufe der Zeit als Stadt immer mehr an Einfluss. Vor allem Reste von Gebäuden aus byzantinischer Zeit existieren noch. Zu sehen sind die Stadtmauer, vier Kirchen, ein Palast sowie ein Theater, mehrere Wohngebäude und römische Thermen.
 

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Ghadames 
Der Ort spielte seit Urzeiten eine wichtige Rolle als Drehscheibe des Karawanenhandels. Ergiebige Quellen, darunter die heute praktisch trocken liegende Ain el Fras, die „Stutenquelle“, hatten die Bedeutung des Ortes begründet. Wer durch die - als „World Heritage Site“ unter Unesco-Schutz gestellte - verlassene Altstadt schlendert, kann sich gedanklich leicht in die alten Zeiten zurückversetzen. Mit ihren teilweise überdachten Gassen und den ruhigen schattigen Versammlungsplätzen mit gemauerten Bänken an zentralen Kreuzungspunkten der Gassen. Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die „Esnamen“, Turmruinen aus römischer oder garamantischer Zeit.
 
 
 

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Leptis Magna 
Die Geburtsstadt des Kaisers Septimius Severus erlebte unter seiner Regentschaft ihre höchste Blüte. Nach Rom und Karthago wuchs Leptis Magna zur drittgrößten Stadt des römischen Imperiums heran. Heute ist es eine der imposantesten Ausgrabungsstätten in Afrika. Ein Besuch des Museums stimmt Sie auf die weiteren Besichtigungen ein. Sie schlendern durch das riesige Gelände und bewundern Prunkbauten, Marktplätze, Triumphbogen, Hadrianstherme, Tempel, Nymphäum, Forum, Basilika, Säulenstraße, Amphitheater und die Hafenanlagen - zahlreiche Zeugnisse, die die Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbe der Unesco.
 

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Sabratha
Sabratha wurde von phönizischen Kaufleuten als Handelsstation genutzt und beherbergt eines der größten und interessantesten römischen Theater und sehr gut erhaltene Mosaike aus byzantinischer Zeit. Weitere Höhepunkte in Sabratha: Das Mausoleum von Bes, das Forum mit seinem Tempel, die Basilika von Apuleius, der Antoniustempel, die Basilika des Justinian, die Kurie, die Bäder, der Isistempel und natürlich das berühmteste römische Gebäude - das Amphitheater.
 

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Tripolis 
In der Hauptstadt und Metropole Libyens, vermischt sich arabische Tradition mit westlichen Einflüssen. Sie bummeln durch die engen Gassen der Altstadt und durch den Souk. Die interessanten Exponate des in einer trutzigen Festung gelegenen Nationalmuseums zeugen von der wechselhaften Geschichte des Landes. Besichtigung des Triumphbogens, der in der römischen Kaiserzeit zu Ehren Marc Aurels errichtet wurde, aber auch die monumental anmutenden Alleen und neueren Gebäude, die durch die Einnahmen aus den reichen Erdöl- und Erdgasvorkommen gebaut werden konnten und der Stadt ein modernes Gesicht geben.
 

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Textquellen: Baedecker Reiseführer Ägypten, Eigenrecherche