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Karte / Orte Jordanien

 Amman Aqaba Berg Nebo Petra Totes Meer Wadi Rum

Amman 
In der Hauptstadt sollte man sich auf jeden Fall einen ganzen Tag, oder sogar zwei, Zeit nehmen. Die meiste Zeit des Tages können wir mit der Besichtigung Ammans verbringen. Man beginnt am besten in der Citadelle, wo man sich mit dem antiken Philadelphia und den Ruinen der byzantinischen Stadt bekannt machen kann; hier finden Sie das Archäologische Museum, sowie den Herkules-Tempel und den Omajjad-Palast. Am Fuße der Citadelle, im Herzen der Innenstadt, ist das römische Amphitheater, nebenan das Odeon-Thater. Auf unserer Reise besuchen wir die König-Hussein-Moschee, dann die Abu-Darwish-Moschee aus schwarz-weißen Steinen auf. Danach kann man einen Abstecher zur König-Abdullah-Moschee machen, die vor allem wegen ihrer blauen Kuppel bekannt ist.

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Aqaba
Aqaba liegt am Roten Meer, also steht hier neben dem Baden auch die Möglichkeit zum Tauchen zur Verfügung. Diejenigen, die diese Gelegenheit nicht nutzen möchten sich aber für den Reichtum des Meeres an Lebewesen interessieren, können das Aquarium aufsuchen oder ein Boot mit Glasboden mieten und zu den Korallenriffen herausfahren. Neben dem Basar, den Geschäften und dem atemberaubenden Meer lohnt es sich den Mameluk-Wald aufzusuchen, der sich an der Küste befindet und auf eine fast siebenhundertjährige Vergangenheit zurückblicken kann; nebenan befindet sich das Archäologische Museum. Bei einer Stadtbesichtigung kann man ein anderes bedeutendes Geschichtsdenkmal betrachten: die Ruinen von Ayla. Diese Stadt wurde im 7. Jahrhundert gebaut, es wurden beachtliche archäologische Funde geborgen und es laufen hier noch immer Forschungen. Man kann hier  angenehm baden oder einen stimmungsvollen Abend im Japanischen Garten verbringen.

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Berg Nebo
Der Berg Nebo ist ein Erinnerungsort für Moses, wo der Prophet starb und begraben wurde. Vom Tempel aus hat man ein wunderschönes Panorama auf das Jordan-Tal und das Tote Meer, aber bei klarer Sicht kann man sogar bis nach Jerusalem oder Jericho sehen. Man kann die Mosaikkunst bewundern und sich in der Geschichte des Heiligen Landes vertiefen. Laut dem Alten Testament zeigte Gott Moses nach dem Auszug aus Ägypten und nach vierzigjähriger Wüstenwanderung von hier aus das Land des Versprechens, Kanaan, aber verbot ihm, seinen Boden zu betreten.

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Petra
Nicht weit von Aqaba findet man den vielleicht schönsten Ort unserer Erde, die Felsenstadt Petra. Die rosa Ruinenstadt kann man wohl unmöglich ganz durchschweifen, aber es lohnt, sich auf eine ganztägige erschöpfende Tour gefasst zu machen. Aus der ganzen Welt kommen Besucher, um die in Fels gemeißelte Stadt, die Weltkulturerbe ist, zu erkunden. Die in Fels geformten Erinnerungen haben ihre ursprüngliche Gestalt behalten und verraten viel über vergangene Welten, aber die Stadt birgt auch heute noch ihre Rätsel. Natürlich hat man auch die Möglichkeit, die Stadt nicht zu Fuß, sondern auf einem Kamel, einem Pferd oder einem Esel zu erkunden oder man kann in einer Pferdekutsche reisen

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Totes Meer
Wer hat noch nie über das außergewöhnliche Wasser des Toten Meeres gehört? Das Wetter ist das ganze Jahr über günstig für Badende. Im außergewöhnlich salzigen Wasser tut das Schwimmen besonders wohl, da man in ihm nicht versinkt. Sowohl das Wasser des Toten Meeres als auch sein Schlamm sind wohltuend und heilkräftig.

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Wadi Rum 
Unweit von Aqaba befindet sich die schönste Wüste des Landes, das Wadi Rum, von dem auch Lawrence von Arabien, der entzückt diese Gegend bereist hat, mit Bewunderung sprach. Wer im Frühling hierher reist, kann nach einem kleineren Regen die grünen Berge und die Tausenden Blumen bewundern. Aus den kahlen Sandhügeln ragen riesige Sandberge in die Höhe, die an unterschiedlichste Formen erinnern und die wanderfreudigen Reisenden locken. Mann kann einen wundervollen Ausblick genießen, wenn man hier den Sonnenuntergang betrachtet, fühlen wir uns wie auf einem anderen Planeten.
 

 

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Textquellen: Baedecker Reiseführer Ägypten, Eigenrecherche