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Wissenswertes zu Jordanien!

Das Königreich Jordanien ist unbestritten reich an Geschichte und Kultur. Sobald Sie jordanischen Boden betreten, können Sie das reiche Erbe dieses Landes spüren. Überall finden sich Hinterlassenschaften von vergangenen Völkern. Sie haben das Leben der Menschen in diesem wunderbaren Königreich nachhaltig geprägt.

Name: Haschemitisches Königreich Jordanien/ Al Mamlaka Al Urduniyya Al Haschimiyya Hauptstadt: Amman - Größe: 97.740 km² - Einwohnerzahl: 5.611.202 - Sprachen: Arabisch - Kontinent: Asien

Flagge: Die jordanische Flagge repräsentiert die Wurzeln des Königreiches im großen arabischen Aufstand von 1916 und ist dem Banner des Aufstandes entlehnt. Der schwarze, weiße und grüne Streifen repräsentieren die Kalifate der Abbasiden, Umayyaden und Fatimiden, und das rote Dreieck, das die Streifen verbindet, steht für die Haschemitische Dynastie. Die sieben Zacken des islamischen Sterns in der Mitte des dunkelroten Dreiecks stehen für die sieben Verse der Surat Al-Fatiha, der ersten Sure des heiligen Korans.

Allgemeine Informationen: Das Haschemitische Königreich von Jordanien, das schon früher Reisende in seinen Bann zog, begeistert heute als moderner und dynamischer Staat eine neue Generation. Von der imposanten Kargheit von Wadi Rum bis zum pulsierenden Zentrum von Amman, von den majestätischen Ruinen vergangener Zivilisationen zum zeitlosen Glanz des Toten Meeres präsentiert sich Jordanien als faszinierendes Reiseziel. Mit seiner Vielzahl an atemberaubenden und geheimnisvollen Sehenswürdigkeiten, hervorragenden Hotels, aromatischer Küche und zahllosen Aktivitäten, kann der Reisende zwischen Inspiration, Erholung oder Abenteuer wählen. Beobachten von Gazellenherden, Oryx-Antilopen und Zugvögeln, Zelten inmitten der imposanten Landschaft von Wadi Rum oder des Naturschutzgebiets Dana, Trekking-Touren auf den alten Karawanenstrecken von den Bergen Moabs und Edoms, Wandern auf den bewaldeten Hügeln des biblischen Gilead oder Erleben der unvergleichlichen und reinigenden Wirkung der Schlammbäder des Toten Meeres sind nur einige Beispiele für die Schätze, die Besucher dieses einmaligen Königreichs erwarten. Die neue Generation von Luxushotels, die in Amman, Petra, Aqaba und am Toten Meer entstehen, sorgen für einen einmaligen, komfortablen und gastfreundlichen Aufenthalt. Hier finden Sie eine ganze Palette moderner Tagungsmöglichkeiten und einzigartiger Orte für Incentivereisen. Ob es eine Konferenz für 5000 Personen, ein traditionelles Mahl in der unvergleichlichen Wüste von Wadi Rum, Dinner inkl. Gegrillten Köstlichkeiten am Strand des Toten Meeres (des niedrigsten Punkts der Erde) oder ein Empfang auf einer mittelalterlichen Burg über dem Jordangraben ist, die gastfreundlichen und hilfsbereiten Jordanier machen Ihren Besuch zu einem unvergleichlichen Erlebnis.Wenn man an Jordanien denkt, fällt einem oft zuerst die historische nabatäische Stadt Petra ein, die vor mehr als 1000 Jahren in den Fels geschlagen wurde. Zwar ist Petra in der Tat eine der größten Attraktionen im Nahen Osten, doch hat Jordanien dem Besucher weitaus mehr zu bieten.

Vielfalt Jordanien - Seine überwältigende Vielfalt mache das Land zwischen Jordan und Wüste zu einem der faszinierendsten Reiseziele im Nahen Osten, so die einhellige Meinung von Reisenden nach dem Erlebnis der grandiosen Naturlandschaften und historischen Glanzlichter des Haschemitenreichs. Hier gewinnt das Geschehen des Alten und Neuen Testaments Transparenz, wird die griechisch-römische Antike lebendig, erhält die islamische Frühzeit deutliche Konturen. Das karge Leben der Beduinen wird für Momente sichtbar und noch jeder Besucher stößt irgendwann auf die Spuren des geheimnisumwitterten Lawrence von Arabien. Nicht minder legendär: die Hedjas-Bahn, die gemächlich durch Geschichte und Gegenwart dampft, während die bizarre Welt der Wüsten, Wadis und Felsenmeere im weiten, leeren Süden zurückbleibt, das Tote Meer in der Ferne glitzert und fast zum Greifen nahe das fruchtbare Jordan-Tal Kühle und Frische verspricht. Das moderne Königreich, ein junges Land mit alter Geschichte, wo sich die Wege vieler Völker kreuzten, wo Propheten predigten, Wunder geschahen und Konfessionen ihren Ursprung haben, ist auch ein Ort traditioneller Gastfreundschaft, die den fremden Besuchern die Gewissheit gibt, willkommen und geborgen zu sein. Amman bietet sich als ideale Ausgangsbasis für Exkursionen in den nördlichen Landesteil an. Die jordanische Hauptstadt, einst auf sieben Hügeln erbaut, ist heute eine moderne, sehr westlich geprägte Stadt mit großzügig gestalteten Geschäfts- und Verwaltungszentren, erstklassigen Hotels, vielen Museen und einer lebendigen Kunstszene. Aber sie kann auch mit bemerkenswerten historischen Stätten aus ihrer langen Geschichte aufwarten. Ihr Archäologisches Museum birgt u.a. einige der berühmten Schriftrollen vom Toten Meer. Gerade eine halbe Autostunde nördlich von Amman liegt Jerash, das frühere Gerasa, ein uralter Siedlungsplatz, dessen antike Stadtviertel, Tempel und Theaterbauten, Plätze und Brunnen heute als eines der weltweit besterhaltenen Beispiele einer römischen Provinzstadt gelten. Gerasa war wie Amman (das damals Philadelphia hieß) und auch Damaskus während der griechisch-römischen Epoche Mitglied der Dekapolis, einer Konföderation von zehn Städten mit ähnlich gelagerten politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Interessen. Ein interessanter Abstecher führt von Jerash zur 1184 von einem Neffen des berühmten Sultans Saladin erbauten Burg Ajloun, einem imposanten Beispiel islamischer Militärarchitektur. Aus seiner Position auf einer Bergkuppe beherrschte die Burg die durch das Jordantal führenden Handelswege. Auch Umm Qais, das historische Gadara, versteckt an einem Berghang nahe der syrischen Grenze gelegen, zählte zu den Städten der Dekapolis. Bauten und Kunstwerke der Griechen und Römer und aus der Zeit der byzantinischen und osmanischen Machthaber zeugen von der Bedeutung dieses strategisch wichtigen Ortes. Von seiner Terrasse öffnet sich ein atemberaubender Blick auf den See Genezareth und die syrischen Golanhöhen. Reich an antiken Sehenswürdigkeiten ist auch Pella, das heutige Tabaqet Fahil, ebenfalls Mitglied des Städtebundes.In den Wüstengebieten östlich von Amman liegen einige befestigte Schlösser und Paläste, die im 8. Jahrhundert von den Herrschern der Omaijaden- Dynastie als Domizile für die Jagd und den Müßiggang errichtet wurden, darunter das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Qusair Amra mit hinreißenden Fresken und Mosaikfragmenten. Auch das vermutlich als Karawanserei und Lustschloß genutzte, festungsgleiche Qasr Kharanah und das aus einem römischen Fort in einen Omaijaden-Palast verwandelte Qasr al-Hallabat sind sehenswert, übertroffen vielleicht noch von Qasr Azraq in der gleichnamigen Oase an der Wüstenstraße nach Saudi-Arabien. Hier, hinter den Mauern des Kastells, plante Oberst T.E. Lawrence ("Lawrence von Arabien") seinen Angriff auf Damaskus, um die Stadt von den Türken zu befreien. An die Nordspitze des Toten Meeres, südwestlich von Amman, führt die uralte Karawanenroute "Straße der Könige". Der Berg Nebo überragt hier das Jordantal. Nach der Überlieferung soll Moses von seinem Gipfel das "gelobte Land" erblickt haben, sei hier gestorben und im nahen Tal beerdigt und nahebei, vom Hügel Tell Mar Elias, soll der Prophet Elijah "im Wirbelwind gen Himmel aufgestiegen" sein. In der benachbarten Ausgrabungsstätte Bethanien jenseits des Jordan läßt sich jene Höhle besuchen, in der Johannes der Täufer lebte, als er Jesus taufte. Eine kurze Wegstrecke entfernt, im antiken Machaerus, dem heutigen Mukawir, wo einst Herodes residierte, soll sich das tragische Ende des Johannes abgespielt haben, als die tanzende Salome seinen Kopf forderte. Die geschäftige Marktstadt Madaba (in der Bibel als die moabitische Stadt Medeba erwähnt) an der "Straße der Könige" birgt eine einzigartige Kostbarkeit in ihrer griech.-orth. St. Georg -Kirche: eine Mosaik-Landkarte des heiligen Landes, angefertigt um 560 n. Chr., ursprünglich 15,7 mal 5,6 m groß und zusammengefügt aus ca. 2 Mill. Steinchen.
Auf der Fahrt nach Süden zu unserem zweiten Standort machen wir einen Abstecher an das Tote Meer, der tiefsten Depression der Erde im Verlauf des Grabenbruchsystems, das sich von Ostafrika über das Rote Meer bis nach Syrien erstreckt. Mit dem sechsfachen Salzgehalt der Ozeane erreicht der See von der doppelten Größe des Bodensees eine so hohe Dichte, daß Badende ohne eigenes Zutun an der Wasseroberfläche bleiben. Dank seines Mineralreichtums ist er für seine Heilwirkung bei Hautkrankheiten, aber auch bei rheumatischen und Atemwegserkrankungen seit Menschengedenken bekannt. Wir passieren die mittelalterliche Kreuzritter-Burg Kerak, ein finsteres Labyrinth von Gängen und Gewölben und erkunden in Begleitung eines Führers das artenreiche Naturschutzgebiet Mujib Nature Reserve. Noch weiter südlich, erreichbar von der "Straße der Könige", die sich bis hinunter nach Aqaba schlängelt, liegt in atemberaubender Landschaft auf 310 km² Jordaniens größtes Naturschutzgebiet Dana Nature Reserve. Auf 14 Routen begleiten autorisierte Führer die Besucher durch den Lebensraum von 600 Pflanzen- und 150 Vogelarten, durch das Refugium von Streifenhyänen, Geiern, Adlern, Steinböcken, Wölfen. Dann ist Petra erreicht, unser zweiter Standort und für viele der Höhepunkt ihrer Jordanienreise. Die "rosarote Felsenstadt" des frühen arabischen Händlervolks der Nabatäer zählt zu den eindrucksvollsten Ruinenstädten der Welt. Sie vereinigt auf rund 40 km² nicht weniger als 800 Baudenkmäler, direkt aus dem Buntsandstein eines Talkessels herausgearbeitet, der nur durch die 2 km lange Siq-Schlucht (an ihrer schmalsten Stelle 4 m breit!) erreichbar war. Die wohlhabende Stadt - 30.000 Menschen lebten hier zur Zeitenwende - stand in engem Kontakt zur hellenistisch-römischen Welt. Sie wurde im 2. Jahrhundert römisch, verfiel seit dem 7. Jahrh. und wurde erst 1812 auf abenteuerliche Weise wiederentdeckt.

Das Haschemitische Königreich Jordanien ist ein Land von faszinierender Schönheit und aufregenden Kontrasten, vom fruchtbaren Jordangraben  bis zu den stillen, abgelegenen Wüstenschluchten. Besucher können glanzvolle Wüstenschlösser besuchen, die gespenstische Wildnis von Wadi Rum bestaunen oder im ruhigen Wasser des Roten Meeres baden. Für Fans von Aktivurlaub gibt es Reitmöglichkeiten, Jeep-Safaris, Klettertouren und Wanderrouten. Wenn Sie es sich einfach gut gehen lassen möchten, ist das Rote Meer mit seinen Wellness-Angeboten genau richtig für Sie.

Das moderne Jordanien wurde von König Abdullah I nach dem Ersten Weltkrieg gegründet. Es wurde 46 Jahre lang von seinem Enkel König Hussein regiert. Nach dem Tod König Husseins im Jahr 1999 übernahm dessen Sohn, König Abdullah II, den Thron. In den letzten Jahrzehnten hat sich   Jordanien zu einem modernen Land entwickelt, das sich in jüngerer Zeit eines bemerkenswerten Maßes an Frieden, Stabilität und wirtschaftlichem Wachstum erfreut.

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B

Baden am Roten Meer: In Jordanien gibt es so viele Sehenswürdigkeiten, dass dieser wunderschöne Urlaubsort am Roten Meer von den heutigen Touristen oft übersehen wird. Dabei ist Aqaba ein reizvoller Ort für anspruchsvolle Urlauber und zudem noch ein hervorragender Ausgangspunkt, um die Sehenswürdigkeiten im Süden von Jordanien zu besuchen.

Baden am Toten Meer: Wer hat noch nie über das außergewöhnliche Wasser des Toten Meeres gehört? Das Wetter ist das ganze Jahr über günstig für Badende. Im außergewöhnlich salzigen Wasser tut das Schwimmen besonders wohl, da man in ihm nicht versinkt. Sowohl das Wasser des Toten Meeres als auch sein Schlamm sind wohltuend und heilkräftig. 

E

Einreise: Besucher mit gültigem Reisepass erhalten bei allen jordanischen Botschaften, Konsulaten oder Gesandtschaften ein Visum. Ein Visum erhalten Sie außerdem an Ammans Queen Alia International Airport und an allen Grenzübergängen (außer der King-Hussein-Brücke und der Fähre aus Ägypten). Das Visum bleibt zwei Wochen lang gültig, kann aber auf jeder Polizeiwache verlängert werden. Für die Einreise nach Jordanien sind keine Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch empfohlen, sich vorbeugend gegen Hepatitis, Polio, Tetanus und Typhus impfen zu lassen.

Essen und Trinken - Die wenigen Restaurants, die nach der Einführung des allgemeinen Alkoholverbots von 1969 den Betrieb nicht eingestellt haben, sind teuer. Hotelrestaurants sind im Allgemeinen nicht empfehlenswert, oft jedoch die einzige Möglichkeit, eine Mahlzeit zu erhalten. Zu den traditionellen Gerichten gehören Couscous mit Hühner-, Lammfleisch oder Gemüse und Ruuz, ein Reisgericht mit unterschiedlichen Gewürzen, Fleisch und Gemüse. Obwohl traditionell mit der rechten Hand gegessen wird, steht in der Regel auch Besteck zur Verfügung.

G

Geld - Die Landeswährung ist der Jordanische Dinar (JD). Er wird oft kurz „Dschey-di“ genannt. Es sind Banknoten mit dem Wert 1, 5, 10, 20 und 50 JD im Umlauf. Ein Dinar ist in 100 Piaster oder 1000 Fil unterteilt. Der Fil ist die gebräuchlichste Einheit, und Preise sind oft wie dieser ausgezeichnet: 4,750 (das sind 4 JD und 750 Fil). aktuell> Geld kann in Banken, Wechselstuben und in den meisten Hotels gewechselt werden. Vom Geldtausch auf der Straße wird allerdings abgeraten. Die Wechselkurse werden täglich von der jordanischen Zentralbank festgelegt.

 

Geschäftszeiten: Der wöchentliche Feiertag ist der Freitag. Banken, Behörden und die meisten Geschäfte sind zudem auch samstags geschlossen. Viele Geschäfte, darunter auch die Büros von Fluggesellschaften, Reisebüros und einige Läden, schließen auch am Donnerstag Nachmittag. Kaufhäuser und Supermärkte allerdings haben geöffnet. Einige wenige Geschäfte und Läden haben auch sonntags zeitweise geschlossen.

Art des
Geschäfts
Geschäftszeiten
Banken8:30 Uhr bis 15:00 Uhr
Geschäftsbüros8:30 Uhr bis 13:00 Uhr und 15:30 Uhr bis 18:30 Uhr
Behörden8:00 Uhr bis 15:00 Uhr
LädenFlexibel, in der Regel aber 9:00 Uhr bis 13:30 Uhr und 15:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Beachten Sie bitte, dass die Geschäfte während des Monats Ramadan früher schließen.

I

Impfungen -Es sind keine Impfungen vorgeschrieben (s.o.). Aktuelle Empfehlungen >

K

Kleidung: Jordanien ist ein vorrangig muslimisches Land, auch wenn die Freiheit aller Religionen gewährleistet ist. Musliminnen tragen oft Kleidung, die ihre Arme, Beine und ihr Haar bedeckt. Frauen aus westlichen Zivilisationen sind von dieser Tradition befreit, doch allzu freizügige Kleidung ist in keinem Fall angebracht. Besonders im alten Teil von Amman (Innenstadt) sowie außerhalb der Städte empfiehlt sich konservative Kleidung für Männer wie für Frauen. Shorts werden eher selten von Männern und Frauen getragen und sind in der Altstadt von Amman fehl am Platz. Sonnenbaden „oben ohne“ ist verboten, und Badeanzüge sind die angemessene Bekleidung, auch wenn an den Swimmingpools mancher Hotels auch Bikinis akzeptabel sind.

M

Medizinische Versorgung: Die größeren und kleinen Städte verfügen über eine ausgezeichnete medizinische Versorgung und die meisten Ärzte sprechen Arabisch und Englisch. Größere Hotels bieten ärztlichen Dienst, zudem können auch die Botschaften Ärzte und Krankenhäuser empfehlen.

R

Ramadan - In dieser Zeit wird in arabischen Länden tagsüber gefastet, das Leben verlangsamt sich zusätzlich, nachts wird dafür intensiv gefeiert - mehr bei Wikipedia 

S

Sprache - Sprache: Amtssprache ist das (Hoch)-Arabische, Umgangssprache ein levantinisch-arabischer Dialekt. Englisch ist in den mittleren und gehobenen Schichten geläufig und auch an den touristischen Brennpunkten weit verbreitet.

T

Telekommunikation: Jordanien verfügt über ein effizientes und zuverlässiges Telefonnetz. Telefonbücher in Arabisch und Englisch sind überall erhältlich, und Auslandsgespräche können sowohl von öffentlichen als auch privaten Telefonanschlüssen aus geführt werden. In fast allen größeren Städten und an den Sehenswürdigkeiten sind Kartentelefone zu finden. Die Karten sind an vielen Stellen vor Ort erhältlich. Die meisten Hotels bieten Faxdienste an, und auf den Postämtern können Telegramme aufgegeben werden. Internetzugang ist vielerorts über Internetcafés und in Hotels möglich.

V

Verkehr - Das Netz der asphaltierten Straßen und autobahnähnlichen Schnellstraßen umfasst ca. 8.000 km. In Nord-Süd-Richtung verläuft die einzige Eisenbahnlinie Jordaniens, Teil der legendären Hedjaz-Bahn, die 1908 als Schmalspurstrecke zwischen dem syrischen Damaskus und dem saudi-arabischen Medina erbaut und im 1. Weltkrieg teilweise zerstört wurde. In Jordanien ist sie wieder hergestellt (677 km) und dient als nostalgische, rund zehn gemütliche Stunden Fahrzeit beanspruchende Verbindung zwischen Amman und Damaskus. Ihr südlicher Teil wird ausschließlich für Phosphat-Transporte zum einzigen Seehafen Aqaba genutzt.

W

Wetter - Der Westen Jordaniens mit dem Jordan-Graben und dem anschließenden Bergland liegt noch im Einflussbereich des mediterranen Klimas mit trockenen, warmen Sommern und milden, relativ regenreichen Wintern. Östlich des Hauptkamms des Berglandes und in den südlichen Regionen dominieren dagegen Steppen- und arides Wüstenklima mit von Norden nach Süden und von Westen nach Osten abnehmender Niederschlagsintensität und ansteigenden Temperaturen. So sind fast vier Fünftel der Gesamtfläche Jordaniens einem extrem trockenen und heißen Klima ausgesetzt. Regenfeldbau (Voraussetzung: mindestens 300 mm Niederschlag) ist auf Grund dieser extremen Bedingungen auf nur 4-6 % der Landesfläche möglich. Angenehmste Reisezeit sind das Frühjahr und der Herbst. In den Hochsommermonaten sollten nur hitzeerprobte Besucher das Land bereisen. aktuelles Wetter >

Einkaufen: Wo immer Sie sich in Jordanien aufhalten, Sie werden zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten vorfinden. Die Boutiquen der führenden Hotels, die verschiedenen Besucherzentren und die beliebten Touristenattraktionen bieten eine große Auswahl an kunsthandwerklichen Erzeugnissen aus der Region und viele andere Geschenkartikel an. Dort findet der Besucher handgewobene Teppiche und Kissen, wunderschön bestickte Gegenstände und Kleidungsstücke, traditionelle Ton- und Glaswaren, Silberschmuck mit eingelassenen Halbedelsteinen, Beduinenmesser, Kaffeekannen, Nargilehs (Wasserpfeifen), Einlegearbeiten, Antiquitäten und andere Souvenirs. Die Auswahl ist schier endlos. Nehmen Sie sich die Zeit für einen Besuch der Souks (Basare) in den größeren und kleineren Städten Jordaniens. Für alle, die das Ungewöhnliche lieben, sind die Souks wahre Schatzkästchen. Zudem gibt es dort ein hervorragendes Angebot an Gold- und Silberwaren, und mitunter lassen sich hier richtige Schnäppchen machen. Auch die geschäftigen Marktläden sind einen Besuch wert, vor allem wegen ihrer exotischen Gewürze und Kräuter. Amman und Aqaba verfügen auch über moderne Geschäfte und Boutiquen, die topaktuelle Schmucksachen, Textilien, Accessoires, Lederwaren und Elektronikartikel anbieten. Die weltberühmten Wellness-Produkte des Toten Meeres gibt es fast überall in Jordanien zu kaufen. Alle Produkte sind qualitativ hochwertig und werden unter strengen hygienischen Bedingungen hergestellt. Außerdem sind sie sehr preiswert. Ganz gleich, wo Sie Ihre Einkäufe tätigen – Sie werden überall hilfsbereite und freundliche Verkäufer vorfinden. Die meisten sprechen zumindest ein wenig Englisch, und selbst wenn dies nicht der Fall ist, findet sich in der Regel immer jemand, der Ihnen gerne behilflich ist. Schließlich sind wir in Jordanien!

Sie haben weitere Fragen? Schicken Sie uns einfach eine E-Mail an: info@reisen-mti.de